Würdigung des Flüchtlingsnetzwerkes durch

die Kanzlerin am 7. April 2017 in Berlin.

Videos zur Veranstaltung unter:

 

http://www.heike-kraemer-resch.de/

,,Aktuelles"

 

und hier:

https://www.swr.de/swraktuell/rp/koblenz/ehrenamtliche-im-kreis-ahrweiler-angela-merkel-wuerdigt-fluechtlingshelfer/-/id=1642/did=19337334/nid=1642/19u909i/index.html

 

https://www.bundesregierung.de/Content/DE/StatischeSeiten/DEKD/Artikel/2017-04-06-kanzlerin-fluechtlingshelfer.html

 

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Richtig stolz und ergriffen war ich als ich am 7. April 2017 zur Kanzlerin Dr. Angela Merkel für das Flüchtlingsnetzwerk eingeladen wurde.

 

 

 

,,Die Lebensversicherung des Staates“ hieß es damals bei tagesschau.de

 

 

 

Weiter hieß es:

 

Sie führen durch den Ämterdschungel, sammeln Geld, organisieren Sprachkurse. Ohne ehrenamtliche Helfer wäre die Flüchtlingskrise nicht zu meistern gewesen. Heute trifft die Kanzlerin 140 Engagierte.

 

Weiter wurde bei Tageschau.de geschrieben: Vor allem in den Krisenmonaten des Herbstes 2015 waren diese Menschen die Überlebensversicherung des Staates. Das ist auch der Bundesregierung nicht verborgen geblieben. Heute empfängt Angela Merkel 140 ehrenamtliche Flüchtlingshelfer zum Gedankenaustausch im Kanzleramt.

 

Merkel diskutierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern – und warb für mehr Zusammenarbeit zwischen ehren- und hauptamtlichen Helfern. »Sie haben Vieles auf die Beine gestellt, was der Staat nicht alleine hinbekommen hätte«, dankte Bundeskanzlerin Angela Merkel den ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern.

Nachdem es 2015 um unmittelbare Hilfe gegangen sei, stehe jetzt vermehrt die Integration im Vordergrund. »Wir haben Rahmenbedingungen geschaffen. Im Einzelnen ist aber noch viel zu tun«, so Merkel. Kanzleramtschef Peter Altmaier fügte hinzu: »Wir sind entschlossen, Sie nicht allein zu lassen.« So stand es im Westfalen Blatt.

Mit Blick ins Publikum fragte die Bundeskanzlerin:

 

»Was wünschen Sie sich?

 

Welchen Problemen begegnen Sie immer wieder?

 

« Viele Hände gingen hoch. Es folgten direkte Antworten der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer: Weniger Bürokratie. Flüchtlinge brauchen Wohnungen. Es sei enttäuschend, wenn Menschen abgeschoben werden. Es müsse viel mehr über positive Beispiele berichtet werden. Die Kanzlerin hörte zu, schrieb mit und antwortete.

 

Flucht, Migration und Vertreibung gehen alle an, so Merkel. Ehrenamtliche, hauptamtliche und die Behörden müssten zusammenarbeiten, damit Integration gelinge. Darüber sei man sich einig. Aber: »Jeder Mensch ist ein individuelles, eigenes Schicksal. Manches braucht länger als man denkt«, so Merkel.

 

Man müsse gucken, dass es weiter voran geht. 1,5 Millionen Flüchtlinge unterzubringen sei ein langer Prozess. 2015 sei es erst einmal darum gegangen, dass jeder ein Bett kriege. Aber mit der Unterbringung sei es nicht getan. Auch in Kitas und Schulen müssten die Kapazitäten vorhanden sein, so Merkel.

 

Das Thema Abschiebungen bewegte viele der Ehrenamtler. »Keinen, der sich damit beschäftigt, lässt das kalt«, sagte Merkel. Man könne aber auch nicht das Signal geben, dass jeder kommen könne. Das sei nicht leistbar. »Wer kein Aufenthaltsrecht hat, muss das Land verlassen. Wir versuchen das möglichst oft freiwillig zu machen«, so Merkel weiter.

 

Über eine Stunde dauerte die Podiumsdiskussion im Bundeskanzleramt.

Heike Krämer-Resch vom Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler saß mit vier anderen Flüchtlingshelfern mit auf dem Podium. »Es ist gut, dass das so direkt angekommen ist. Und interessant, dass alle Ähnliches erleben«, sagt sie über die Wortmeldungen.

Neben Willkommensimbiss, Gruppenfoto mit Regierungschefin und Reden gab es im Kanzleramt eine Podiumsdiskussion mit der Kanzlerin, die sogar live im Internet übertragen wurde.

 

Quelle: http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Hoexter/Hoexter/2765553-Merkel-wuerdigt-Arbeit-von-Ehrenamtlichen-Heike-von-Broock-aus-Hoexter-im-Kanzleramt-Bundeskanzlerin-dankt-Fluechtlingshelfern.

 

 

 

Heike Krämer-Resch: „Diese Ehrung gilt alle denen, die in unserem Netzwerk täglich im Einsatz für unsere Schützlinge sind. Es ist eine wichtige Anerkennung für die Einsatzbereitschaft, die bei uns von Einzelnen oftmals weit über das Normalmaß an ehrenamtlichem Engagement hinaus geht.“

 

Quelle: https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/bad-neuenahr_artikel,-fluechtlingsnetzwerk-bei-der-kanzlerin-_arid,1636323.html

Diese Ehrungen galten nicht nur mir, sondern allen Flüchtlingshelfern. Vielen Dank für die Ehrung. Ohne eure tägliche Unterstützung hätten wir das nicht geschafft.


,,Von Herzen live" am 4.4.2017 in Sinzig

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Vier Wochen vor dem 4.4.2017 wurde

der Vorspann für die Live-Sendung

,,Von Herzen live" gedreht.

Hier mit dem Kamerateam.

Es war unglaublich interessant und aufregend.

Ein Jahr ist es nun her.

 

Woran ich mich gerne zurück erinnere und auch zu meiner Arbeit in der Flüchtlingshilfe gehört, war die enge Zusammenarbeit mit einer Kollegin.

 

Gestern vor einem Jahr, also am 4.4.2017, standen wir, Helfer vom Flüchtlingsnetzwerk und Schützlinge, in Sinzig, in einem stillgelegten Restaurant in einer Küche, und bereiteten leckere internationale Spezialitäten, zu.

 

Nur zwei Personen wussten was später passieren würde. Wie würden alle reagieren?

Ich war schon sehr aufgeregt, denn das was bald  würde, war schon zig Wochen vorher geplant.

 

Wir waren ca. 20 Personen. Die Küche war ziemlich klein, also war es mit ca. zehn Personen die dort mitwirkten sehr beengt, doch es machte riesigen Spaß gemeinsam etwas zu kochen.

 

Wir hatten Glück, denn diese Gaststätte gehörte der Schwester meines Lebensgefährten und stellte uns das Haus für ein besonderes Event kostenlos zur Verfügung.

 

Ca. eine Stunde später meinte ich zu meinen Kollegen, dass ich für eine Vorstellung später mit einer Kindergruppe, zum üben, nach draußen müsste.

 

Sie nahmen es alle sehr gut auf uns ich ging dann raus vor das Lokal. Was aber, außer zwei Personen, keiner wusste war, dass hinter dem Haus ein großes Team auf mich wartete.

 

Es waren ca. 12 Personen. Ich war etwas überrascht, dass es so viele sein würden, den bei den vorigen Treffen und Besprechungen waren es zwischen einer und vier Personen.

 

Da ich schon ziemlich aufgeregt war, auf das was noch vor mir lag, merkte man mir das auch so glaube ich an. Ich ging zügig zu dem Team, weil die Zeit knapp und teuer war. Ja, was war es nun, was da auf mich zu kam? Es war das SWR Team aus Mainz mit einem Aufgebot an Fahrzeugen und Kameras für die bevorstehende Liveübertragung zum Thema ,,Von Herzen Live".

 

Da waren wir nun alle draußen, man stellte mich vor und sagte auch zugleich das es bald losgeht und ich nicht aufgeregt sein müsste. Aber ich war es! Was kam genau auf mich zu? Würde ich stottern oder aber auch kein Wort herausbekommen, denn wir gingen gleich live auf Sendung.

 

Wir stellten uns in Position und probten das erste Interview einmal durch. Es war nicht besonders warm draussen und ich hatte nur eine dünne blaugestreifte Bluse an. Ich durfte ja nicht auffallen indem ich mir einen Blazer anzog.

 

Ein wenig zitterte ich innerlich, einmal wegen der kühlen Temperatur und dann auch noch aus Nervösität. Stand doch ein 10-köpfiges Team um mich herum.

Endlich ging es los. Die Probe lief gut. Ein umfangreiches Team stand hinter mir und nun stand ich in Startpositition und neben mir der Moderator. Da standen wir nun  hinter der Gaststätte, denn dort gab es einen Hintereingang zum Lokal hoch.

 

Was war nun der Grund warum wir alle hier standen. Es gab nur einen sehr wichtigen Grund und der war eine ,,Herzensangelegenheit".

 

Ich wollte mich bei einer Frau, meiner Kollegin, bedanken die mich bis zu diesem Zeitpunkt, damals noch nicht im Vorstand, sondern Teamleiterin für Sprache war, bedanken. Sie hatte bis dato ein Jahr sehr eng mit mir im Flüchtlingsnetzwerk zusammen gearbeitet.

 

Sie genau wie ich für unsere Flüchtlinge im ganzen Kreis Ahrweiler mit viel Herzblut eingebracht. Wir gingen zusammen durch Höhen und Tiefen.

 

Ihr galt der ganze Aufwand und er war es wert.

 

Es war nun soweit. Man sagte mir in einer Minute geht es los. Spannung und Aufregung pur. Mein Herz schnallte in die Höhe und eh ich mich versah waren wir live geschaltet.

Ich beantwortete zuerst dem Moderator die Frage warum ich dies tue und warum es gerade diese Frau sei, die ja noch von nichts wusste und ich überraschen wollte. Ich meinte, man kann es auch in dem Video im Internet sich ansehen, dass ich Sie für einen ,,Gut-und einen Herzmenschen" halte.

 

www.heike-kraemer-resch.de unter ,,Aktuelles".

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Wir gingen also hoch, durch den Hintereingang in die Küche. Vor mir auf der Treppe nach oben der Moderator und  der Kameramann. Mir wurden noch einige Fragen gestellt und u.a. die Frage, wie meine Kollegin darauf reagieren würde.

 

Wir kamen also mit einem Aufgebot von Mitarbeitern des SWR in die kleine Küche wo reichlich gekocht wurde.

 

Ich erinnere mich heute noch an die Gesichter. Fassungslosigkeit, große Augen, Gelächter und aber auch diese Blicke, was wohl denn hier gerade passiert.

 

Meine Kollegin musste für ca. eine dreiviertel Stunde von zwei Eingeweihten in der Küche gehalten werden . Ich denke, dass war nicht so einfach.

Ich schmunzle ein wenig, wenn ich mich jetzt an ihren Blick erinnere, als der Kameramann auf sie zu ging und fragte ob sie wüsste warum wir hier seien.

 

Dazu muss ich sagen, dass ihr Mann schon Wochen vor mir eingeweiht wurde und er dich halten musste bis zum Schluss. Ich denke heute noch, dass er es geschaftt hatte.

 

Es war ein wirklich schöner, fantastischer Kochabend den man sich ansehen sollte.

Aber das überlasse ich jedem selbst ob er wissen möchte wie es weiter ging.

Ich für meinen Teil werden ihn wohl nicht so schnell vergessen.


Verleihung des Zukunftspreises der Volks-und Raiffeisenbanken in Kottenheim

Unglaublich aber wahr war der 6. April 2016.

 

Das Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. wurde beim Zukunftspreis der Volksbank RheinAhrEifel am 6. April 2016 mit dem Sonderpreis für herausragende Projekte aus 111 Bewerbern ausgezeichnet.

 

Sehr bewegt, mit großer Freude und auch Stolz nahm ich in Kottenheim für das Flüchtlingsnetzwerk Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V. diesen großzügigen Preis entgegen und bedankte mich recht herzlich. Ich hielt ihn stellvertretend für die damals 100 Helferinnen und Helfer in den Händen, die sich mit größtmöglichem Einsatz ehrenamtlich und unermüdlich für die Ziele des Vereins einsetzen. Und dies vor dem Hintergrund unserer grundsätzlichen Auffassung zur Flüchtlingsfrage „Niemand flüchtet ohne Grund“.

 

Die Dankesrede beendete ich mit einem Zitat von Hermann Gmeiner, dem Gründer der SOS-Kinderdörfer.

 

„Alles Große in dieser Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muss.“

 

Es war ein Abend den man so schnell nicht vergisst. Meine Kolleginnen und Kollegen waren alle sehr stolz, als wir den Preis entgegennahmen.


Spontaner Kochnachmittag mit dem SWR Fernsehkoch Markus Plein bei mir zuhause

Sehr spontan...........
kam Markus Plein, am 12.9.2013, Fernsehkoch, vom SWR, nach Bad Neuenahr-Ahrweiler und
kochte bei mir Zuhause.

 

https://www.facebook.com/heike.kramerresch/videos/vb.100000849098397/758022204236076/?type=2&video_source=user_video_tab